Es gibt keine Legitimation für das Theater außer der persönlichen Notwendigkeit
zu tun, was man tun zu müssen glaubt. Aus einem Überschuss an Kraft.
Aus einer Lust an Zerstörung und Neuschaffen, die manchmal pure Lust am Leben ist.
Einer Freude am Gelingen. Einer Suche nach Momenten, die vollkommen sein wollen
und in ihrer Flüchtigkeit erotisch werden. Einem fehlgeleiteten Begehren.
Einer Sehnsucht nach Veränderung und dem Nichtwissen, wie und wohin.
Einer Suche nach dem Spiel im Spiel.      
Dea Loher, Muss Theater sein?
Um das Studium an einer Schauspielschule zu beginnen, müssen Sie
eine Aufnahmeprüfung absolvieren. Hierfür benötigen Sie ein
Rollenrepertoire von drei bis vier Rollen aus modernen und
klassischen Stücken. Die einzelnen Schulen haben unterschiedliche
Anforderungen an die Rollenwahl, daher gilt es, ein Repertoire
zu erstellen, welches den größtmöglichen gemeinsamen Nenner
abdeckt und individuell auf Ihre Person zugeschnitten ist.
Der Unterricht wird auf die Vorkenntnisse und Bedürfnisse
eines Einzelnen abgestimmt und umfasst folgende Arbeitsthemen:
Erarbeitung des geforderten Rollenrepertoires
Beratung und Vorschläge bei der Rollenwahl
Improvisationen
Körpertraining
Stimm- und Atemarbeit
Textstruktur- und Rhythmus verstehen
Textarbeit an modernen und klassischen Texten
Bühnenpräsenz verstehen und erfahren
Spiellust kreativ nutzen
ROLLENARBEIT